21ter und 22ter Tag (Freitag/Samstag 06&07.12.2019)

đŸš—đŸŒ€đŸ• von 81000 Albi nach Camping La Haute Sioule, 63210 / St. Bonnet-prĂšs-Orcival

„Auvergne mon Amour!“

Oder anders ausgedrĂŒckt, dieses Gebiet hat mit mir noch was vor! Immer kommt mir Stephen Spielsbergs Film „Unheimliche Begegnung mit der dritten Art“ in den Sinn und lĂ€sst mich nicht wirklich los, wenn ich, wie jetzt im Dezember 2019, oder vorher im April 2019 hier war/bin!

OK, Science Fiction! Lassen wir es dabei! Ist halt meine Sichtweise.

Albi und mein Hotel habe ich gegen 08:15 Uhr verlassen um gut 300 Kilometer Nördlich hier mein Quartier aufzuschlagen. Google Streckenplaner meinte 5-6 Stunden reine Fahrzeit.

Über die D600 bis Cordes-s-Ciel habe ich Albi verlassen. Dann dort auf die D922 ĂŒber Villefranche-de-Rouergue. Und weiter die D922 bis Figeac. Nun die N122 folgend bis Aurillac um dort dann erneut auf die D922 zu stoßen.

Wieder Schnee*! Diese D922 nutzte ich bis kurz vor meinem Tagesziel. Kleinen Abstecher nach Bourboule gemacht, denn dort war ich im April dieses Jahres schon mal (Siehe Reiseblog April). Steht noch Alles!

Diese Tagestour war auch gleichzeitig der Wechsel vom „Weinland“ Frankreichs zum „KĂ€seland“ Frankreichs. KĂŒhe, Weiden, BruchsteinhĂ€user… herrlich anzusehen!

[*Das Zentralmassiv, hier Monts Dore (mit dem „Puy de Sancy“ – 1.885 Meter)]

Alles in Allem war ich sehr zufrieden mit meiner Tagestour. Machmal, wenn ich in Talabschnitte kam, war dort noch starker Nebel. Es war teilweise so, dass nur der Mittelstreifen der Fahrbahn mir Auskunft gab, wie die Fahrbahn weiter ging. Etliche Franzosen meinen bei einer solchen Wetterlage noch nicht mal ihr Fahrzeuglicht einschalten zu mĂŒssen. Ist etwas gefĂ€hrlich, finde ich.

Noch etwas Besonderes: Habe auf dieser Tour „France Musique“ als Begleitung gehabt. Ein Radiosender, nur mit Klassik. Von Gregorianisch bis zu Humperding. Manchmal schon lustig wie deutsche Namen hier so ausgesprochen werden 😃😂!

Ich habe nicht genau beachtet wo und in welche Gegend ich Heute fahre. Hauptsache ein offener Campingplatz. Aber ich bin genau im Gebiet meiner April 2019 Reise nun wieder angekommen. Welch ein besonderer Zufall!

Dieser Campingplatz (ganzjĂ€hrig geöffnet) liegt auf ~ 720 Meter Höhe. Trotzdem war meine Nacht angenehm, dank des kleinem Elektroradiators. Und einen Campingplatz mit Schafen um sich herum hatte ich auch nicht bisher. OK, all die Schafsköttel mĂŒĂŸten nicht sein, gehören aber zwangslĂ€ufig dazu.

Dachte ich gestern, als ich hier ankam, ich wĂ€re der einzigste Gast, so wurde ich heute Morgen eines Besseren belehrt. Dabei lag der Platz gestern Nachmittag in vollkommener Ruhe vor mir. Außer der Campingplatzbeleuchtung war es in den Chalets und Wohnwagen, die hier so stehen, dunkel. Der Blick fĂ€llt auf die erloschenen Vulkane, die es hier mal gab.

Heute werde ich das Dorf neben dem Campingplatz aufsuchen. Gestern Abend dachte ich, ich könnte im HauptgebĂ€ude des Campingplatzes was zu essen bekommen. Ist zwar dafĂŒr ausgelegt, aber die Restauration findet nur von April bis September hier statt. Im Dorf soll es aber ein Restaurant gegen, welches offen sein soll. Es war mir gestern Abend zu unbequem mich noch auf den Weg dorthin zu machen. So gab es ein Baguette und französische „Leberwurst“ als „Ersatzessen“, sowie zwei GlĂ€ser Rotwein. Die wollten mir immer Bier „andrehen“ in dieser Campingplatzbar, da ich doch ein „Allemand“ bin 😂.

Heute Morgen war ich auf einen CafĂ© o Lait dann mal schauen, wie es sich in der WĂ€rme des HauptgebĂ€udes dieses Campingplatzes so macht. Neben Campingplatz macht die Betreiberfamilie noch Landwirtschaft, Losverkauf, Bar, Gasflaschen, Brotverkaufsstelle und so weiter. Die Personen, die kamen, holten, neben Brot, auch erstmal einen alkoholischen Digestive an der Bar sich ab, um ein SchwĂ€tzchen untereinander abzuhalten. Schon verwunderlich um 10:00 Uhr😳. Selbst der GetrĂ€nkehĂ€ndler, der anlieferte, machte mit. Und bei Einem blieb es meist nicht. Ich verstand leider nur Bahnhof.

In diesem Minidorf gibt es sogar einen kleinen Lebensmittelladen. Da bin ich eigentlich hier in F ganz Anderes gewöhnt. Normalerweise ist bei der GrĂ¶ĂŸe an Ortschaft alles an öffentlicher Struktur schon tot.

Die GĂ¶ĂŸe der Fensterausschnitte zeigt an, wie man frĂŒher so dachte: Alles Schlechte kommt von Außen!


Oha! Neue „Mitbewohnerin“ an Bord! 😃


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