25ter Tag (Dienstag 10.12.2019)

🚗🌤🏘 Von 4001 Esch/Alzette 🇱🇺 nach 6295 ND Lemiers 🇳🇱 (~ 180 KM)

Ich bin wieder „Daheim“, aus verschiedensten Gründen.

Es waren an Tourstrecke ~ 3.320 Kilometer!

Ein Fazit meiner Reise ist, denn dies war einer meiner Wünsche „zu entdecken“: „Wie funktioniert Frankreich auf dem Land 2019?“

Weder größere Städte, noch Kulturgüter, waren mein primäres Ziel. Einfach nur schauen, wie geht es den Ortschaften in Frankreich, dort, wo ich mich so bewege. Abseits der größeren Städte und Straßen.

Schlecht! Ist mein Resümee! Wie schon an anderen Stellen in diesem Blog beschrieben: Unter 5.000 Einwohnern und ohne fette Anbindung an eine Kreuzung der Hauptstraßen, mit Kreisverkehr, bedeutet dies für diese Ortschaften, so sie außerhalb der touristischen Routen liegen: Tot! Die landwirtschaftliche Infrastruktur wurde wohl zugunsten weniger „Aufkäufer“ begradigt/erweitert und somit sind die Dörfer noch mehr verfallen. Vielerorts sind die Fenster und Türen schon an den Häusern mit Sperrholzplatten „dicht“ gemacht worden. Andere wiederum verkommen ganz oder werden abgestützt, damit die schon lose Hauswand nicht auf die Straße oder zum Nachbarn stürzt.

Die Riesen-Supermärkte in den „Zones Commercial“ bieten auch keinen sozialen Halt für kommunale Wohnraumgemeinschaften. Ebensowenig die gehisste französische Flagge an den Bürgermeisterämtern (Maire) der kleinen Ortschaften.


Das zweite Fazit bezieht sich auf meinen Minicamper „Carl“. Fahren ist Super! Drin schlafen ist auch Super! Nur all die Tätigkeiten „Drumherum“, ab Morgens Kaffee kochen bei um oder unter Null Grad. Oder tagsüber dann kochen bei 5-10 Grad und schlechtem Wetter. Noch nach 18 Uhr draußen sitzen zu können bei wieder fast Null Grad, ohne Tageslicht. Tja, all diese Dinge führen dann immer schnell zu der Frage: Minicamper oder doch was Anderes, wenn ich ab späterem Frühjahr 2020 längerfristig auf Tour sein will? Da liegt es nahe sehr weit in den Süden aufzubrechen und sich jahreszeitlich auf andere Gebiete zu „verändern“ wenn die Wetterlagen entsprechend sich „Positiv“ dort entwickeln.


Ein Drittes noch Bitte. Es waren nun 24 Tage „Alleine“, ohne wirkliche Sprachkenntnisse in den von mir besuchten Ländern. Weder in Frankreich noch in Spanien. Wie wird dies bei drei Monaten sich so entwickeln? Jetzt die Tage kam ich gut mit mir selber klar. Aber bei 3 Monaten? In den spanischen Pyrenäen kam doch vereinzelt der Gedankenwunsch hervor meine Eindrücke mit einem Menschen, der genau JETZT neben mir sitzt, zu teilen und „uns“ auszutauschen, statt „Neue Medien“ zu nutzen um dies mit Menschen ansatzweise mit mir zu gestalten, die gut über 1.000 Kilometer entfernt in ihrem Wohnzimmer sich gerade aufhalten & es kuschelig warm haben, zu dieser Jahreszeit.


11 Antworten auf “25ter Tag (Dienstag 10.12.2019)”

  1. Will nur was sagen zum Thema minivalistisches Camper. Minicamper ohne Raum und Stehhöhe, ohne Heizung,Küche und andere Annehmlichkeiten ist meiner Überzeugung etwas für junge gesunde Leute, nichts für unsererseits jenseits der 60. Glaube das du mit deinem Minicamper bald die Lust am Camper verlieren wirst. Die Hotelrettungen bei widrigen Verhältnissen auf deiner Tour sprechen eine eindeutige Sprache. Ist nur meine nicht geforderte Meinung, konnte aber in dem Fall nicht widerstehen sie dir mitzuteilen. Kauf dir einen richtigen Camper. Entscheiden musst du.

    Liken

  2. Zum Camper kann ich nichts sagen – ich habe in meinem Leben soviel gecamped, das reicht … Aber was ich Dir sehr dringend raten würde : lerne die Sprache des Landes in das Du aufbrichst – Dein Perspektive wird eine ganz andere sein ( deutlich mehr als nur ne Geokoordinatenverschiebung … ) Word!

    Liken

  3. Hallo,
    Vielen Dank nochmals für deine Berichte! Sie sind gut geschrieben, aus der Sichtweise eines für mich normalen Menschen, und immer wieder auch informativ. so konnte ich doch von meiner Couch aus einen Blick n Frankreich werfen , in das Land für das ich mich schon so lange begeistere, aber mit meinen 47 Jahren noch nicht berreisen konnte! Vielen lieben dank noch mal dafür.
    Ich hatte vor ein paar Jahren auch einen Minicamper, es war ein Renault Twingo. Es war ein treuer Gefehrte, allerdings habe ich mich dann für einen gebrauchten Mercedes Vito entschieden in dem ich im Sitzen kochen kann , eine Standheizung hat und bequem schlafen kann. Kühlbox und zwei Versorgerbatterien hat er auch. Das ist nur das Nötigste, aber 4 Wochen on Tour is wirklich k Problem. Ich würde dir auch raten für solche langen Touren ein grösseres Fahrzeug anzuschaffen. Mein Ausbau hat mich ca 1000 Euro gekosted…und ich bin damit voll zufrieden. LG martin

    Liken

  4. Vielen Dank für deine tollen Berichte die ich täglich mit Begeisterung gelesen habe. Jetzt heißt es erstmal sich von den Strapazen gut zu erholen. Damit es im nächsten Jahr mit viel Energie wieder los geht.. Viel Erfolg dabei..

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s